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Ausstellungen der Artothek Frankfurt (Oder)

2026

Literatur & Artothek: Werke über Autorinnen

Ab 03.03.2026 / Stadt- und Regionalbibliothek, Haus 1

2024 wurde in der Stadt- und Regionalbibliothek wurde in der ersten Ausstellung „Literatur & Artothek“ die gesamte Mappe zu „Kein Ort. Nirgends“ von Karla Woisnitza über Christa Wolf gezeigt. Sie initiierte in den 1980er-Jahren die Auseinandersetzung der Künstlerinnen mit den Autorinnen.

In der Ausstellung „Werke über Autorinnen“ sind nun fünf Künstlerinnen mit fünf Bildsprachen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, zu sehen. Vereint sind sie durch das Thema. Zwischen 1983 und 1985 setzten sich Karla Woisnitza, Rosemarie Schulze, Gertrud Zucker, Erika Stürmer-Alex und Hannelore Neumann mit den Werken von fünf Autorinnen auseinander. Zeichnend brachten sie ihre Gedanken zu den Werken von Christa Wolf, Maxie Wander, Bettina von Arnim, Brigitte Reimann und Ingeborg Bachmann zum Ausdruck. Dabei eröffnen sie weitere Interpretationsmöglichkeiten der literarischen Texte und rücken zugleich das Schaffen der Literatinnen in den Mittelpunkt. Ergänzt wird die diesjährige Ausstellung um eine Auswahl an Büchern, die das Schaffen der Autorinnen und die Rolle des Geschlechts in der Literatur beleuchten.

 

2025

Porträts der Artothek. (Un)Bekannte Begegnungen

10.06.2025 - 31.08.2025 / Stadt- und Regionalbibliothek, Haus 1

Nachdem sich die 2024 in der Galerie B gezeigte Porträt-Ausstellung der Artothek vor allem Frankfurter Gesichtern widmete, ermöglicht die kommende Ausstellung Begegnungen mit Persönlichkeiten, die auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben, dabei aber zugleich einen Einblick in das Auftragswesen der Stadt Frankfurt (Oder) zu DDR-Zeiten gibt. Denn gezeigt wird eine „wilde“ Mischung von Porträts berühmter Schriftsteller/-innen, Komponist/-innen, Musiker/-innen und Frankfurter/-innen, die im Auftrag der Stadt und des Bezirks Frankfurt (Oder) erstellt oder angeworben wurden.

2024

Frankfurter Gesichter in der Artothek

11.01.2024 - 08.02.2024 / Galerie B

Die diesjährige Ausstellung mit Werken der Artothek Frankfurt (Oder) nähert sich den verschiedenen Frankfurter Gesichtern, die in den vergangenen Jahrzehnten in der Galerie B ausgestellt haben. In der Galerie B konnten wir ihre aktuellen Arbeiten und ihren Werdegang in den letzten Jahrzehnten seit 1990 kennenlernen und mitverfolgen. Im Fokus stehen nun ihre zu DDR-Zeiten geschaffenen Arbeiten für die Stadt Frankfurt (Oder). Die unterschiedlichen Darstellungen von Menschen und Porträts stellen dabei nicht nur Bezüge zu der künstlerischen Tätigkeit und den Auftragsarbeiten der DDR her. Sie geben darüber hinaus einen Einblick in Alltagswelten der DDR und Frankfurt (Oder).




Bild vergrößern: Das Reh (Kein Ort - Nirgends) Karla Woisnitza © Kulturbüro
Das Reh (Kein Ort - Nirgends)

Literatur & Artothek: ZWIELICHT – Karla Woisnitza über „Kein Ort. Nirgends“

10.06.2025 - 31.08.2025 / Stadt- und Regionalbibliothek, Haus 1

Literatur und Artothek - Bildkünstlerische Auseinandersetzung mit literarischen Werken sind in der Frankfurter Artothek zahlreich zu finden. Die Stadt- und Regionalbibliothek bildet den geeigneten Rahmen diese Arbeiten vorzustellen. Den Anfang macht Karla Woisnitza, die sich seit den 1970er-Jahren mit Werken der Schriftstellerin Christa Wolf beschäftigt und in den 1980er-Jahren im Bezirk Frankfurt (Oder) anregte Zeichnungen zu Literatinnen zu schaffen. In der Ausstellung werden erstmals ihre damals vom Auftraggeber erworbenen Arbeiten zu „Kein Ort. Nirgends“ neben den nicht angekauften Bildern gezeigt. Heute befinden sich alle Blätter dieser Werkgruppe in der Artothek Frankfurt (Oder) und können ausgeliehen werden.

2023

Bild vergrößern: Stadtlandschaft Frankfurt (Oder) Loni Roehricht © Kulturbüro
Stadtlandschaft Frankfurt (Oder)

Stadtbesichtigung. Ein Einblick in die Artothek des Kulturbüros Frankfurt (Oder)

12.01.2023 - 09.02.2023 / Galerie B

Zu Beginn des neuen Jahres stellt der Frankfurter Kunstverein e. V. aus seiner Projektreihe „Frankfurter Gesichter“ Leihgaben aus dem Bestand des Kulturbüros Frankfurt (Oder) vor. Aus den etwa 1.400 Werken der Malerei und Grafik wird eine thematische Auswahl von Arbeiten der Frankfurter Stadtmalerei zu sehen sein. Es ist eine Wiederbegegnung mit vielen bekannten Künstlerinnen und Künstlern. Vertreten sind u.a. Hannelore und Manfred Neumann, Herdegen Fehlhaber, Harald K. Schulze, Werner Voigt, Michael Voll. Die Ausstellung gibt den Auftakt zu dem diesjährigen Themenjahr des Kulturlandes Brandenburg.

2022


Bild vergrößern: Straßenbahndepot Bachgasse Harald Schulze © Kulturbüro
Straßenbahndepot Bachgasse

Harald K. Schulze: Frankfurter Backsteingebäude

27.04.2022 - 31.08.2022 / Stadt- und Regionalbibliothek, Haus 1

Mehrere Monate war das wohl bekannteste Werk des Maler Harald K. Schulze in Frankfurt (Oder), die „Boulevardpassanten“, für die geplante Restaurierung demontiert. Wer nun eine andere Seite des Malers kennenlernen wollte, konnte die in der Bibliothek ausgestellten Stadtlandschaften von Frankfurt (Oder) besichtigen. Anstoß für diese zwischen 1986 und 1988 geschaffene Bilderreihe gab die Faszination des Künstlers für Frankfurter Backsteingebäude. Diese Serie von Backsteingebäuden ergänzte er schon bald durch weitere Ansichten der Stadt.