Werner Voigt
Werner Voigt (1928-2024) war ein deutscher Maler und Grafiker. Von 1942 bis 1946 absolvierte er eine Lehre als Elektriker und war bis 1950 als Landarbeiter, Grubenarbeiter und Elektroinstallateur tätig. Im Anschluss besuchte er von 1950 bis 1953 die Maler- und Zeichenschule Zwickau bei Prof. Carl Michel und studierte von 1953 bis 1959 an der Hochschule für bildende Künste Dresden bei Prof. Erich Fraaß und Prof. Rudolf Bergander. Seit 1961 war er in Frankfurt (Oder) und später in Wendisch-Rietz freischaffend als Künstler tätig. Hier war er Zirkelleiter, Mitglied der Zentralen Arbeitsgruppe bildnerisches Volksschaffen beim Zentralvorstand des Verbands Bildender Künstler Frankfurt (Oder) und stellvertretender Vorsitzender des Verbands.
Werner Voigt schuf in Frankfurt (Oder) fünf Werke für den öffentlichen Raum. 1969 entwarf er das Mosaik "Fuchs im Weinberg" für die Fassadengestaltung einer Kaufhalle. Gemeinsam mit Rudolf Grunemann schuf er im selben Jahr die Wandgestaltung "Halbleiterelemente". Weitere Werke sind ein "Tröpfelbrunnen" (1969 oder 1976), die Fassadengestaltung "Jugend" (1985) und die gemeinsam mit Herdegen Fehlhaber gestaltete Tür für die Bibliothek (1972).