Georg Fürstenberg
Georg Fürstenberg war ein deutscher Bildhauer. Sein Vater Albert Fürstenberg gründete in Frankfurt (Oder) einen Steinmetzbetrieb, dessen Nachfolge 1911 seine Söhne Georg und Wilhelm Fürstenberg übernahmen. Zuvor erlernte er das Handwerk bei seinem Vater und ging auf Wanderschaft. 1935 wurde er an die Meisterschule des schöpferischen Handwerks nach Berlin berufen und leitete die Abteilungen Holzbildhauer, Steinbildhauer und Baukeramik. Während er vor allem in Berlin tätig war, übertrug erdie Steinmetzarbeiten seinen Sohn in Frankfurt (Oder). 1945 verließ Fürstenberg die Stadt und ging nach Goslar.
Im 20. Jahrhundert schug der Frankfurter Biildhauer Georg Fürstenberg zahlreiche Kunstwerke und Denkmale für die Oderstadt, wir die Martin Luther Plastik (1930), das Eisenbahner-Gefallenen-Denkmal (1932), der Vier-Jahreszeiten-Brunnen (1936) und das Sowjetische Ehrenmal (1947).