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Erika Stürmer-Alex

Erika Stürmer-Alex (1938) ist eine deutsche Malerin, Grafikerin und Bildhauerin. Sie studierte von 1958 bis 1963 Malerei, Grafik und Kunst am Bau an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee u.a. bei Herbert Behrens-Hangeler und Kurt Robbel. Nach dem Studium war sie freiberuflich als Künstlerin tätig und arbeitete von 1970 bis 1987 als Kursleiterin für Malerei und Grafik am Kulturhaus Rüdersdorf bei Berlin. 1982 erwarb sie ein Gehöft in Lietzen und gab dort seit 1983 Kurse für Malerei, Grafik und Collage. 1991 war sie Mitbergründerin des Vereins Endmoräne -Künstlerinn aus Brandenburg und Berlin e.V.

Für den öffentlichen Raum von Frankfurt (Oder) schuf Erika Stürmer-Alex vor allem in den 1980er-Jahre großformatige Plastiken. Ausschlaggebend für die Beschäftigung mit dem Material Polystyrol war eine gemeinsam mit Werner Voigt und Herdegen Fehlhaber geschaffene Wandgestaltung im Innenhof der Schnellgastronomie. Darüber hinaus entstand 1980 eine weitere Wandgestaltungen an einer Turnhalle in der Konrad-Wachsmann-Straße. Ende der 1980er-Jahren schuf sie für die Große Scharrrnstraße erstmals architekturgebundene Plastiken.