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2026

Literatur & Artothek: Werke über Autorinnen

Ab 03.03.2026 / Stadt- und Regionalbibliothek, Haus 1

2024 wurde in der Stadt- und Regionalbibliothek wurde in der ersten Ausstellung „Literatur & Artothek“ die gesamte Mappe zu „Kein Ort. Nirgends“ von Karla Woisnitza über Christa Wolf gezeigt. Sie initiierte in den 1980er-Jahren die Auseinandersetzung der Künstlerinnen mit den Autorinnen.

In der Ausstellung „Werke über Autorinnen“ sind nun fünf Künstlerinnen mit fünf Bildsprachen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, zu sehen. Vereint sind sie durch das Thema. Zwischen 1983 und 1985 setzten sich Karla Woisnitza, Rosemarie Schulze, Gertrud Zucker, Erika Stürmer-Alex und Hannelore Neumann mit den Werken von fünf Autorinnen auseinander. Zeichnend brachten sie ihre Gedanken zu den Werken von Christa Wolf, Maxie Wander, Bettina von Arnim, Brigitte Reimann und Ingeborg Bachmann zum Ausdruck. Dabei eröffnen sie weitere Interpretationsmöglichkeiten der literarischen Texte und rücken zugleich das Schaffen der Literatinnen in den Mittelpunkt. Ergänzt wird die diesjährige Ausstellung um eine Auswahl an Büchern, die das Schaffen der Autorinnen und die Rolle des Geschlechts in der Literatur beleuchten.


Malerische Landschaften. Eine Wanderung durch die Artothek Frankfurt (Oder)

27.03.2026 – 28.06.2026  / MehrGenerationenHaus MIKADO

Malerische Landschaften laden nicht nur dazu ein, sie bei einer Wanderung zu erkunden. In malerischen Landschaften bringen Künstlerinnen und Künstler zugleich in Licht und Farbe festgehaltene Stimmungen, eigene Perspektiven und Beziehungen zur Natur zum Ausdruck. Die Sammlung der Artothek Frankfurt (Oder) beherbergt zahlreiche Malereien, Zeichnungen und Grafiken dieses jahrhundertealten Motivs der Bildenden Kunst. In der Region Frankfurt (Oder) verwurzelte Künstlerinnen und Künstler beschäftigten sich mit ihrer näheren Umgebung und brachten Felder, Wiesen, Wälder und immer wieder die Oder aufs Papier. Sie bedienten sich dabei verschiedener Techniken, wie dem Aquarell oder der Pastellzeichnung und fingen Stimmungen zu verschiedenen Jahres- und Tageszeiten ein.

Für drei Monate sind im MehrGenerationenHaus MIKADO diese Landschaftsbilder der Artothek zu besichtigen. Die Ausstellung wird am 27.03.2026 um 17 Uhr mit einer Kurzführung und einem Empfang eröffnet. Im Anschluss an die Ausstellung stehen die ausgestellten Werke wieder zur Ausleihe zur Verfügung.


Die eigene Sicht. Über das Wirken von Künstlerinnen in der DDR in Frankfurt (Oder)

09.04.-23.06.2026  / Europa-Universität Viadrina, Hauptgebäude

Erst Ende der 1980er-Jahre wurde in der DDR die Rolle des Geschlechts in der Kunst öffentlich in den Fokus genommen. Zuvor wurde diese Kategorie weder als Einflussfaktor in den Arbeitsbedingungen noch im kreativen Schaffensprozess berücksichtigt. Da Frauen den Männern offiziell gleichgestellt waren, musste das Geschlecht demnach auch nicht gesondert betrachtet werden. Vielmehr wurde es genutzt, um auch in der Kunst vorgeschriebene Rollenbilder zu vertiefen. Die Ausstellung mit ausgewählten Werken der städtischen Artothek gibt nun am Beispiel von Frankfurt (Oder) einen Einblick wie Künstlerinnen in der DDR arbeiteten und welche Rolle das weibliche Geschlecht in der DDR-Kunst tatsächlich hatte.

Die Artothek der Stadt Frankfurt (Oder) ist eine kulturelle Einrichtung, bei der Werke der Malerei und Grafik privat oder durch öffentliche Einrichtungen ausgeliehen werden können. Die Sammlung umfasst die Bestände der ehemaligen DDR-Einrichtungen des Baustabs für Bildkunst und Denkmalpflege sowie des Zentrums für künstlerische Werkstätten und ist dabei zugleich ein Zeugnis der DDR-Kunstszene in Frankfurt (Oder).