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Denkmale

Denkmale im stadtraum gehören zu dem anerkennten kulturellen Erbe eines Ortes, da sie Informationen über die Vergangenheit und Entwicklung transportieren. Diese Informationen können historisch, künstlerisch, städtebaulich, wissenschaftlich oder technisch sein und sind zum Beispiel an dem Erscheinungsbild, Inhalt oder Entstehungskontextes eines Denkmals ablesbar. Dabei gehen sie eine enge Verbindung mit dem Stadtraum ein und definieren diesen Ort. Im öffentlichen Raum können Grabdenkmäler, Kunstwerke, Brunnen oder ganze Straßenzüge, Gartenanlagen oder Gebäude unter Denkmalschutz stehen. Doch gibt es auch Denkmäler, die diesen offiziellen Status nicht haben müssen und vielmehr Erinnerungsorte sind, wie z.B. Mahnmale oder Standbilder.

In Frankfurt (Oder) stammen die Denkmale in der Regel aus verschiedenen Zeitschichten vor der DDR und sind vor allem Grabdenkmale herausragender Persönlichkeiten. Aber auch Brunnen und ein technisches Denkmal, der Hafenkran, erzählen von der Stadtgeschichte. Zudem wurden auch zu DDR-Zeiten Mahnmale, wie das Karl-Marx-Monument, unter Schutz gestellt.