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- so beschreibt Erika Stürmer-Alex ihre Kunst in der Großen Scharrnstraße. 

Ihren Fabelwesen und der Maske hat sie einen knalligen, lebendigen und ganz persönlichen Anstrich verliehen. Auch an einigen weiteren Stellen finden sich in der Großen Scharrnstraße individuelle Umsetzungen wieder. Mal wurde dabei das Leitmotiv der Geschichte mit einer eigenen Geschichte gepaart, mal lösten sich Künstler:innen weitestgehend von der Vorgabe. Das Ergebnis ist ein vielfältiges Spannungsfeld aus Vorgabe und Freiraum, in dem besondere individuelle Umsetzungen und Geschichten zum Vorschein treten. Gerade diese Möglichkeit des Freiraums machte die künstlerische Umgestaltung der Großen Scharrnstraße für einige Künstler:innen zu einem besonderen Vorhaben: Hier konnten eine Vielzahl kreativer und persönlicher Ideen entstehen und diverse Gestaltungsweisen, von figürlich bis dekorativ, zum Ausdruck gebracht werden. Die persönliche Handschrift der Künstler:innen und die individuelle Umsetzung ließen die Große Scharrnstraße als besonderes und vielfältiges Gesamtprojekt herausstechen.

Noch heute bietet die Große Scharrnstraße Spielraum für individuelle Ideen:  Studierende der Viadrina gründeten 2011 die Studierendenmeile e.V. und kümmerten sich neben zahlreichen weiteren kulturellen Aktivitäten um die Verschönerung und Begrünung der Straße: So wurden in der Großen Scharrnstraße 8 wurden Säulen mit Mosaik bestückt und mehrere große Blumenkästen installiert. Auch der Kunst&KulturWagen parkte einige Zeit in der Großen Scharrnstraße. Für das Kunst- und Kulturfestival ART | an der Grenze | na granicy, das seit Sommer 2013 jährlich stattfindet, ist die Große Scharrnstraße Zentrum zahlreicher Aktivitäten.